MATHE-KRITIK

Für eine definitionsfreie Mathematik.

Um eine „Ökologische Mathematik“, eine global gültige Mathematik zu schaffen, bedarf es Grundgrößen, die natur-bezüglich, sowie natur-rückbezüglich anwendbar sind. Naturwissenschaftliche Mathematik arbeitet mit dem natürlichen Zahlenstrahl. Geisteswissenschaftliche Mathematik definiert die negativen Zahlen sowie die Null.

In ökologischer Zuordnung repräsentiert die Zahl einen Wert und besitzt somit Relativität.
Die Addition lebt auch von Elementen wie Null, Minus etc. ( Was sind „minus 3“ Bier? ).

In der Addition darf nur Gleiches zusammengerechnet werden.( Ist Minus gleich Plus? ). Das neutrale Element sei Null. ( Wert-los ).

Die Grenzen seien „Minus Unendlich“ bis „Plus Unendlich“.( Diese sind in der Punkt-Rechnung identisch ).

Die Addition scheint absolut. ( Im Leben ist alles relativ ).
Die Operation Addition ist von geisteswissenschaftlicher Relevanz, natur-rückbezüglich ist die Multiplikation.

Hingegen ist bei der Punkt-Rechnung, also Multiplikation und Division, ein Bezug gegeben. Jede Zahl steht zu Eins in Bezug, der Kehrwert von 13 ist 1/13.
Die Grenzen der Punkt-Rechnung sind Null bzw. Unendlich; Begriffe, die als Grenzwerte der Natur-Betrachtung angesehen werden können.

In den mathematischen Grundlagen entstehen somit Verknüpfungen, die in der Multiplikation zu Widersprüchen führen:

  1. Die Division durch Null ist verboten
  2. Der negative Radikant ist nicht zugelassen
  3. log von Minus-Werten existiert nicht

Also wird weg-definiert, verboten: Du darfst nicht durch Null dividieren!

Andere Bereiche naturwissenschaftlicher Mathematik, die Grenzwert-Berechnungen ( lim ), lassen die Division durch „Zirka-Null“ zu, und dienen z.B. als Integral, welches das technisch Zeitalter bestimmt.

Naturwissenschaften, wie die Chemie, besitzen nicht die Elemente Null, Minus ( Es gilt nur Ausgleich ).
Physik besitzt nur multiplikative Gesetze (außer im Vektor-Bereich, doch ein Vektor ist keine Zahl.) Auch die Biologie kann kein „neutrales Element“ Null aufweisen.
In der Informatik ist die Null das „Aus“, das Negative: das Polare zur Eins, dem „An“, dem Positiven.
Die Realität der Schulden (Minus-Geld?, oder was?) sei geisteswissenschaftlich, zumal Schulden genullt werden können.
Als Basis für naturwissenschaftliche Mathematik, der Multiplikation, diene geisteswissenschaftliche Addition???
Mit Geistes-geschaffenen Werten führt das Leben gern zu folgender Vorstellung: kein Bezug, Isolation....

Im Globalen können Werte sich nur verändern.
Naturwissenschaftliche Mathematik beginnt bei der Multiplikation und führt zur Begrenzung Null bzw. Unendlich; mit den sich verändernden Zuständen des vollen oder leerem Bierglases als Grenzwert.

Hier ist die Eins als Zentrum, als „neutrales Element“ realisierbar, die Eins ist Repräsentant polarisierbarer „Einheiten“.

Addition/Subtraktion ist nur im begrenzten Raum vorstellbar: hier kann maximal die existierende Anzahl Dinge subtrahiert gedacht werden, denn, die Dinge sind verändert oder woanders, nichts ist weg.
Strich-Rechnung ist mit dem Globalen nicht verträglich, Natur ist nicht additiv zerlegbar; die Welt steht im Bezug, in Relativität.
Addition ist die Ableitung der Multiplikation, ist der Logarithmus, der für Werte zwischen Null und Eins negativ ist.
Addition ist eine hohe Geistesleistung, aber nicht im ökologischen Grundgedanken einsetzbar, da Natur sich im ständigen Wechsel befindet.

Also bildet in naturwissenschaftlicher Mathematik die Punkt-Rechnung die Basis für Naturbetrachtung, für eine „ökologische Mathematik“.

Somit eröffnet sich eine „Yin-Yang Mathematik“, die dank globaler Vernetzung zur „Mathematik des Kreislaufs“ aufgebaut werden kann.